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Lisa von Der Amadeu Antonio Stiftung

Foto: © Georg Kliebhan

2023

Das Filmprojekt beschäftigt sich mit trans Menschen und deren Lebensläufen jenseits der großen Metropolen. Hier finden Sie weitere Informationen über das Projekt

Die Produktion freut sich sehr über die Förderung in Höhe von € 100.000.-
der Medien und Filmgesellschaft, Stuttgart und 50.000 € der Hessen Film GmbH. Allerdings ist der Film damit noch nicht finanziert. Bei unserem Kooperationspartner, der Amadeu Antonio Stiftung, haben wir einen Spendenaufruf eingerichtet. Hier können Sie das Filmprojekt mit Ihrer Spende unterstützen.
Lisa von Der Amadeu Antonio Stiftung

„Wiedersehen mit Brundibar“ ist ein leiser, bewegender Film. Nebenbei wirft er die großen Fragen des Holocausts auf: Wie konnte das passieren? Kann es wieder passieren? Was hätte ich getan? Auf eine andere Frage gibt er eine Antwort. Wie kann man noch heute vom Holocaust erzählen? Mit Filmen wie diesem.                         – Die Welt

 

 

 

 

 

Folgende Termine stehen bereits fest:

27.01.23 Langenau, Pfleghofsaal

09.02.23 Bremen, CITY 46

2023

Schulprojekt gegen das Vergessen

Wie kann es gelingen, sich das Unvorstellbare vorzustellen? Das Thema Holocaust bleibt aktuell, doch das Grauen durch Lehrbücher und schwarz-weiß-Fotos zu fassen fällt vielen Schülerinnen und Schülern verständlicherweise schwer.

Um nicht zu vergessen muss die Relevanz des Themas begreiflich werden. Dies gelingt am besten, wenn man die Geschichte durch die Augen von jemandem sieht, der sie erlebt (oder in diesem Fall: überlebt) hat. Der Dokumentarfilm „Wiedersehen mit Brundibar“ schafft eine Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema auf sehr lebensnahe Weise. In der Geschichte der persönlichen Begegnung der Jugendlichen der Berliner Theatergruppe „Die Zwiefachen“ mit der Holocaust-Überlebenden Greta Klingsberg finden sich Schülerinnen und Schüler in hohem Maße wieder, wie bisherige Schulaufführungen zeigen. Die Kinderoper „Brundibar“ wurde 1944 im Ghetto Theresienstadt mit ihr in der Hauptrolle uraufgeführt, die „Zwiefachen“ adaptieren diese Oper und schaffen so einen ganz praktischen Bezug der Vergangenheit zur Gegenwart. Auf unkomplizierte Weise vermittelt der Film, was es eigentlich bedeutet nicht zu vergessen: dass wir alle Teil derselben Geschichte sind. Da es immer seltener Möglichkeiten gibt, noch persönlich mit Überlebenden zu sprechen, werden Filme wie „Wiedersehen mit Brundibar“ ein immer wichtigerer Bestandteil der Erinnerungskultur.

Aus diesem Grund bieten wir 2023 die Möglichkeit zur Filmvorführung für Schulklassen an. In Anwesenheit des Regisseurs laden wir die Schülerinnen und Schüler im Anschluss zum Filmgespräch ein.

Lisa von Der Amadeu Antonio Stiftung

Foto: © Eva-Maria Bast

2022/23

Knapp 20 Jahre ist es her, dass der oberschwäbische Kultfilm „Die Blutritter“ die Uraufführung beim Internationalen Filmfestival in Locarno feierte und danach mit großem Erfolg in den Kinos lief.
Dieses Jahr wurde der Film nun aufwendig restauriert und digitalisiert.
Das BKM (Staatsministerium für Kultur und Medien) bewilligte im Rahmen des Förderprogramms Filmerbe („Kuratorisches Interesse aus filmhistorischer Sicht“) dazu 40.000 Euro.
Jetzt machen „Die Blutritter“ nochmal eine Runde durch ausgewählte Kinos.
Folgende Termine stehen bereits fest, jeweils in Anwesenheit des Regisseurs:

21.11. Tübingen, Kino Arsenal, 20 Uhr
02.12. Ravensburg, Burg-Kino, 
18 Uhr
05.12. Isny, Neues Ringtheater, 
20 Uhr
06.12. Leutkirch, Cineclub im Centraltheater, 
20 Uhr
07.12. Lindenberg, Neues Krone Kino, 
20 Uhr
08.12. Lindau, Kino Parktheater, 
20 Uhr
10.12. Riedlingen, Kino Lichtspielhaus, 
20 Uhr

Die Blutritter Film Poster