Der Entsorgte Vater
BRD 2008, 35mm, Cinemascope, Farbe und s/w, 86 Minuten
Vater sein und doch nicht fürs eigene Kind sorgen dürfen: Der Regisseur und Produzent Douglas Wolfsperger durchlebt dies seit vielen Jahren. Der Kontakt zur eigenen Tochter wird ihm verwehrt. Anstatt sich rechtzeitig um eine Einigung zwischen den Parteien zum Wohle des Kindes zu bemühen, ordnet das Gericht schlussendlich an, dass sich der Vater von der Tochter verabschieden solle. Und zwar endgültig. Er macht sich auf die letzte Reise zu seiner Tochter.
Der Regisseur trifft auf dieser Reise vier Väter, die sein Schicksal teilen: Sie können ihre eigenen Kinder nicht sehen, weil die ehemaligen Lebensgefährtinnen den Umgang von Vater und Kind über Jahre hinweg unterbinden. Wütend, enttäuscht, traurig, manchmal auch naiv erzählen sie von den Konsequenzen gescheiterter Beziehungen. Als Gegenpol begründet eine Mutter, warum sie den Kontakt ihres Kindes zum Vater ablehnt.
| Buch & Regie | Douglas Wolfsperger |
| Regieassistenz | Franziska Schlotterer |
| Kamera | Tanja Trentmann, Inigo Westmeier |
| Ton | Kai Lüde |
| Musik | Konstantin Gropper |
| Schnitt | Bernd Euscher |
| Produktionsleitung | Adrienne Jungblut |
| Herstellungsleitung | Uli Adomat |
| Produktion | Douglas Wolfsperger Filmproduktion GmbH in Co-Produktion mit: SWR ( Redaktion: Gudrun Hanke- El Ghomri) arte (Redaktion: Ulle Schröder) |
| Förderungen | Medienboard Berlin-Brandenburg, Medien- und Filmgesellschaft Stuttgart, Deutscher Filmförderfond, MEDIA |
| Drehorte | Karlsruhe, Berlin, Düsseldorf |
BRD 2008, 35mm, Cinemascope, Farbe und s/w, 86 Minuten
Vater sein und doch nicht fürs eigene Kind sorgen dürfen: Der Regisseur und Produzent Douglas Wolfsperger durchlebt dies seit vielen Jahren. Der Kontakt zur eigenen Tochter wird ihm verwehrt. Anstatt sich rechtzeitig um eine Einigung zwischen den Parteien zum Wohle des Kindes zu bemühen, ordnet das Gericht schlussendlich an, dass sich der Vater von der Tochter verabschieden solle. Und zwar endgültig. Er macht sich auf die letzte Reise zu seiner Tochter.
Der Regisseur trifft auf dieser Reise vier Väter, die sein Schicksal teilen: Sie können ihre eigenen Kinder nicht sehen, weil die ehemaligen Lebensgefährtinnen den Umgang von Vater und Kind über Jahre hinweg unterbinden. Wütend, enttäuscht, traurig, manchmal auch naiv erzählen sie von den Konsequenzen gescheiterter Beziehungen. Als Gegenpol begründet eine Mutter, warum sie den Kontakt ihres Kindes zum Vater ablehnt.
Buch & Regie: Douglas Wolfsperger
Regieassistenz: Franziska Schlotterer
Kamera: Tanja Trentmann, Inigo Westmeier
Ton: Kai Lüde
Musik: Konstantin Gropper
Schnitt: Bernd Euscher
Produktionsleitung: Adrienne Jungblut
Herstellungsleitung: Uli Adomat
Produktion: Douglas Wolfsperger Filmproduktion GmbH in
Co-Produktion: SWR ( Redaktion: Gudrun Hanke- El Ghomri)
arte (Redaktion: Ulle Schröder)
Förderungen: Medienboard Berlin-Brandenburg,
Medien- und Filmgesellschaft Stuttgart, Deutscher
Filmförderfond, MEDIA
Drehorte: Karlsruhe, Berlin, Düsseldorf
Uraufführung:
Weitere Festivals:
Kinostart:
- Deutschland: 11.6.2009
- Österreich: 27.11.2009
TV-Ausstrahlungen:
- 10.11.2010 um 21Uhr50 auf ARTE,
- 28.6.2011, 22Uhr45 in der ARD
- 25.12.2011 um 18Uhr30 auf EINSPLUS
- 14.6.2012 um 22Uhr50 auf ARTE
- 30.7.2012 um 23Uhr30 im SWR
- 22.9.2012, 22Uhr, PHOENIX
- 29.10.2012, 1Uhr25, HR
- 8.5.2013, 24Uhr, NDR
- 18.6.2013, 23Uhr, rbb
Die DVD zum Film mit 16-seitigem Booklet ist erhältlich zum Preis von € 19,90
(incl. Versand) unter dvd@douglas-wolfsperger.de
Trailer
Pressestimmen
" „Der Entsorgte Vater“ ist ein Film über Mütter, die ihre Kinder als Waffe einsetzen. Verwunden sie die Väter, treffen sie auch die Kinder. Douglas Wolfsperger ist ein ungewöhnlicher und gleichzeitig erschütternd emotionaler Dokumentarfilm über ein weitgreifendes Gesellschaftsproblem gelungen. Authentisch berichtet der Autor und Regisseur über die furchtbare Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit, die den Alltag der verlassenen Väter bestimmen. Ein Film für Eltern, Betroffene, aber durchaus auch für interessierte Jugendliche. "
- FOCUS ONLINE Juni 09 -
" "Der entsorgte Vater" ist keine ausgewogene Analyse eines emotional höchst komplexen Problems, sondern ein Pamphlet für die Gleichstellung väterlicher Rechte. Neben Wolfsperger kommen drei weitere Väter zu Wort, die ihre Ohnmachtsgefühle angesichts einseitiger Gerichtsentscheidungen und der steigenden Entfremdung von ihren Kindern mal mehr privat beklagen, mal offensiv in Väterrechtsvereinen vertreten. Und eine einzelne Mutter, die gewissermaßen "Serientäterin" ist: Ihre Tochter entzog sie dem Einfluss des Vaters mit Gewaltvorwürfen, von denen der Film offen lässt, wie wahr oder übertrieben sie sein mögen. Und ihr kleiner Sohn wächst schon deshalb vaterlos auf, weil sein Vater zu krank ist, um sich um ihn zu kümmern. Kein Gegengewicht also, kein Kommentar von der anderen Seite des emotionalen Abgrunds, sondern eine Bestätigung von Wolfspergers und der anderen "entsorgten" Väter schlimmsten Albträumen: eine Mutter, die die Väter ihrer Kinder als bloße Samenspender bezeichnet und ganz ausdrücklich die ausschließliche Interpretationshoheit über das beansprucht, was gut oder schlecht für "ihre" Kinder ist. "
- NEUES DEUTSCHLAND -
" Vielleicht muss man die verzweifelte Lage der "entsorgten Väter" auch einmal als Zeichen des Fortschritts sehen. Wenn sie vor der Kamera weinen oder auf Spielplätzen traurig ins Leere blicken, sind sie zweifellos Opfer. Aber auch Wolfsperger wünschte sich wohl kaum eine Gesellschaftsordnung wie vor fünfzig Jahren zurück. Dass alles so zerstörerisch geworden ist, liegt wohl eher daran, dass die Gleichstellung der Geschlechter irgendwo auf halbem Wege stehengeblieben ist. Immer noch "investieren" Mütter meist sehr viel mehr in ein Kind als Väter, verzichten oft auf ihren Job, fast immer auf eine Karriere - der Unterschied zu früher aber ist, dass Frauen gelernt haben, diese "Investition" im Streitfall auch so zu sehen. Die im Film zu recht angeprangerte Ungleichbehandlung beim Sorge- und Umgangsrecht spiegelt diese Tatsache, aber befördert sie natürlich auch.
"Der entsorgte Vater" ist nicht der Film, der Wege aufzeigen könnte, die aus diesem heillosen Krieg herausführen. Seine vielen Leerstellen sind ein Manko - aber auch eine starke Aufforderung: sie selbst zu füllen.
"
- SÜDDEUTSCHE ZEITUNG / Martina Knoben -
" Wenn ganz am Ende des Films der Regie führende Vater seiner Hoffnung Ausdruck verleiht, seiner Tochter wieder zu begegnen, sie kennenzulernen, und wenn er ihr signalisiert, dass er immer für sie da sein wird, dann kann man nur hoffen, dass dieses Mädchen den Film irgendwann zu sehen bekommt. Zugleich ist der Film ein kraftvoller Appell an die Gesetzgeber, den verantwortungsvollen Vätern, die für ihre Kinder da sein wollen, dieses Recht nicht zu verweigern. "
- SWR.de -
" Wolfsperger nutzt den Film, den er seiner Tochter gewidmet hat, auch als Mittel der öffentlichen Liebesbezeugung. Im Off erklärt er: "Es geht einfach nicht, ich werde nicht aufgeben, Vater zu sein. Nie aufhören, wie ein Vater zu fühlen." Und trotz der vielen Rückschläge hat er die Hoffnung nicht aufgegeben. Ein berührendes Dokument, das einer weitgehend schweigenden Minderheit eine Stimme gibt und hoffentlich eine Debatte über die Frage auslöst, wie das Kindeswohl besser als durch die jetzige unzureichende Praxis gesichert werden kann. "
- FILMECHO -
" " Der Entsorgte Vater " ist umstritten und auch Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Eines aber hat der Film bereits geschafft: Er hat eine neue Debatte über das Familienrecht in Deutschland und die Familienrechtsprechung ausgelöst. "
- VOLKSSTIMME 3.11.09 -
Presse Artikel
Weil die Mutter es nicht will
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 01.03.2009
Der Entsorgte Vater
ZDF Info,
24.04.2009
Geschichten vom Krieg der Geschlechter
Badische Neueste Nachrichten, 30.05.2009
Mama will nicht, dass ich
Papa lieb habe
Brigitte, 03.06.2009
Mutter-Vater-Kind
Sonntag Aktuell, 7.06.2009
Mit dem Mut der Verzweiflung
Südkurier Kultur, 10.06.2009
Ich kann ja nicht einfach aufhören...
Frankfurter Rundschau, 13.06.2009
Ende gut, alles gut
Südkurier, 22.06.2009
Der Entsorgte Vater
epd Film, 30.06.2009
Der Entsorgte Vater
Mainpost, 15.07.2009
Sie verbietet mir den Kontakt zu meinem Kind
Grazia , 08.04.2010
b Vater sein ist mehr als ein Scheck pro Monat
Südkurier,
04.08.2010
Vaterliebe – was ist sie wert?
Frauenmagazin Laura, 13.10.2010
Kampf um Kontakt
zum eigenen Kind
Eltern t-online, 11.11.2010
Blinddate mit dem eigenen Vater
Die Welt, 28.06. 2011
Ich hatte keine Ahnung, was Sorgerecht bedeutet
Zitty, 04.06.2009
Für meine Tochter darf ich nur noch zahlen
Kölner Express, 9.06.2009
Wolfsperger ist der Entsorgte Vater
Westfälische Rundschau, 10.06.2009
Ich wäre fast daran zerbrochen
Südkurier, 17.06.2009
Der Entsorgte
Vater, Filmkritik
Tz München, 30.06.2009
Kinder los
Ruhr Nachrichten, 11.07.2009
Nur zahlen,
nicht anschauen
Münstersche Zeitung, 17.07.2009
(Vater) Mutter Kind
Tagesspiegel , 12.05.2010
Die entsorgten Väter
atmen auf
Berliner Morgenpost,
04.08.2010
Der Mohr kann gehen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.2010
Getrennt vom eigenen Kind
NDR-Kulturjournal, 27.06.2011
TV-Seite Der entsorgte Vater
Süddeutsche Zeitung, 14.06.2012
Das ist auch eine Form von Missbrauch
Taz, 06.06.2009
Flaschenpost an ein verlorenes Kind
Süddeutsche Zeitung, 10.06.2009
Die verweigerte Tochter, Leserbrief
Berliner Kurier, 13.06.2009
Ein Heer von traumatisierten Männern, Leserbrief
Süddeutsche Zeitung, 19.06.2009
Der Entsorgte Vater
Papaya, 30.06.2009
Lassen Sie den Mut nicht sinken
Münstersche Zeitung, 11.07.2011
Entsorgte Väter
Lüneburger Rundschau, 27.08.2009
a Vater sein ist mehr als ein Scheck pro Monat
Südkurier, 04.08.2010
Die Beschlüsse gehen nicht weit genug
Magdeburger Volksstimme, 18.08.2010
Der Entsorgte Vater
Berliner Kurier, 11.11.2010
Du wirst Deine Kinder
nicht mehr sehen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.06.2011
Ich war einfach ein Störfaktor
Schwäbische Zeitung, 18.05.2018
Hintergründe zum Film
1. Hintergrund
2. Chronologie des Missbrauchs
3. Korrespondenz mit dem Familiengericht
Offener Brief an die Richterin Hollen, 10.10.2010
Antwort des Gerichtspraesidenten, 18.10.2010
Offener Brief an den Präsidenten des Familiengerichts Berlin Tempelhof-Kreuzberg, 01.06.2012
4. Eltern-Kind-Entfremdung
5. Familien-
therapeutin Wera Fischer zu Entfremdung
6. Menschliche Tiefpunkte
7. Katrin Hummel im Interview über ihr Buch, 31.08.2010

1999 DW mit Tochter Paula - Weil der eigene Vater der Kindsmutter, wie sie selbst sagt, eine Leerstelle in ihrem Leben war, drängt sie ihr Kind in dasselbe Schicksal hinein

Vergiss, dass es Dein Vater ist
Einstweilige Verfügung
1 Pressemitteilung Einstweilige Verfügung
Nicht ohne meine Tochter - Südkurier, 09.02.2010
Nur ohne Tochter - Süddeutsche Zeitung, 10.02.2010
Die Sekunden-Zensur - tip Berlin, 01.09.2009
Streit um Foto seiner kleinen Tochter - Express Düsseldorf, 09.07.2009
Versuchte Nähe -Tagesspiegel, 16.07.2009
Verstossener Vater kämpft um sein Glück - BILD Düsseldorf, 09.07.2009










